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von l.n.r. Buttkereit, Ehrmann, Werner

02.02.2017

Ehrmann und Buttkereit zum Gespräch bei der „Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers“

Am Dienstag, dem 31. Januar 2017, trafen sich Siegmund Ehrmann und seine designierte Nachfolgerin Elke Buttkereit zum Gespräch mit der Leiterin der Evangelischen Beratungsstelle Duisburg/Moers, Anke Werner, und ihrem Moerser Team vor Ort (Humboldtstr. 64, 47441 Moers).

„Die Fälle, mit denen wir uns beschäftigen, sind in den letzten Jahrzehnten dramatischer, komplexer und schwerwiegender geworden“, so Bärbel Fritsche, die schon seit 38 Jahren bei der Beratungsstelle tätig ist. Dies liege vor allem an der gesellschaftlichen Entwicklung (Beschleunigung durch Digitalisierung und Globalisierung). Durch den Stress seien viele Eltern überfordert, worunter vor allem auch die Kinder zu leiden hätten.

Die Hauptaufgabengebiete der Evangelischen Beratungsstelle liegen bei der psychologischen Beratung in Erziehungs-, Familien-, Ehe/Partnerschafts- und Lebensfragen sowie der Schwangerschaftskonfliktberatung. Eltern und werdende Eltern können sich hier u.a. auch Hilfe und Informationen rund um den Umgang mit ihren Kindern holen. Viele werdende Mütter kämen oft schon vor der Geburt, weil sie ahnten, dass sie Hilfe brauchen werden. Für Kinder im Alter von sechs bis sieben Jahren gibt es das Angebot einer Psychodramagruppe, in denen sie in Rollenspielen ihre Wünsche und Bedürfnisse, aber auch Probleme und Ängste darstellen können. Ein großer Vorteil dieser integrierten Beratungsstelle sei es, dass viele Bereiche durch das eigene weitreichende Beratungsangebot abgedeckt werden können.

Recht neu gibt es in der Einrichtung nun auch die Möglichkeit, sich mit dem Kind filmen zu lassen, sodass die Eltern den eigenen Umgang mit dem Kind besser reflektieren können.

Die Einrichtung arbeitet auch z.B. eng mit dem Diakonischen Werk oder dem Neukirchener Erziehungsverein zusammen, sodass Hilfsbedürftige an die Beratungsstelle verwiesen werden. „Das Netz aus Hilfs- und Beratungsangeboten muss immer engmaschiger gestaltet werden, damit Menschen nicht mehr hindurch fallen können!“, meint Anke Werner. Die Leiterin der Einrichtung wandte sich ursprünglich mit der Bitte an den SPD-Bundestagsabgeordneten, sich für eine Erhöhung der Mittel der Bundesstiftung „Hilfe für Mutter und Kind“ einzusetzen. Die gute Nachricht: Das entsprechende Haushaltsgesetz für eine Erhöhung der Mittel um 4 Millionen € trat am 1. Januar 2017 in Kraft.

Trotz der vielen, teils traurigen Schicksale empfinden die Mitarbeiterinnen die Beratungsarbeit aber als sehr bereichernd. „Es ist ein Spagat zwischen Ohnmacht und Bereicherung. Es stärkt und bestätigt einen, wenn man die positiven Fortschritte sieht, das Feedback und die Dankbarkeit der Betroffenen erfährt“, erklärt Claudia Geese.

„Der ökonomische Druck auf Eltern wächst immer weiter und die Profis in den Beratungsstätten müssen gestärkt werden.“ Siegmund Ehrmann und Elke Buttkereit zeigten sich von der Atmosphäre in der Beratungsstelle beeindruckt und dankbar für die Arbeit, die hier geleistet wird.

 

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